Finanzen

Paragraph 75 der Gemeindeordnung des Landes NW verpflichtet die Gemeinden: „Die Haushaltwirtschaft ist sparsam und wirtschaftlich zu führen.
Der Haushalt muss in jedem Jahr ausgeglichen sein".

Seit 1991 ist der Haushalt der Stadt Marl nicht mehr ausgeglichen; die Ausgaben waren, vereinfacht gesagt, höher als die Einnahmen. Inzwischen hat die Stadt Schulden in Höhe von €uro 350 Millionen. 

Die nicht angesparten Rückstellungen für die Pensionen der Beamten kommen mit rund €uro 110 Millionen hinzu. Wenn man zu diesen €uro 460 Millionen noch den vorhandenen Reparaturstau  an öffentli­chen Gebäuden und Straßen mit mindestens €uro 150 Millionen zählt, erdrückt die Stadt ein ständig wachsender Berg von             €uro 610 Millionen an fehlenden Geldern.

Damit die Stadt die für die Zukunft notwendige Handlungsfreiheit wieder erreicht, müssen die Schulden abge­baut werden. Ausgaben müssen gesenkt, Einnahmen erhöht werden.

Die Bürgerliste WiR fordert:

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