Liebe Mitbürgerinnen!
Liebe Mitbürger!

Alle fünf Jahre sind Kommunalwahlen. Viele von Ihnen überlegen, ob sie zur Wahl gehen sollen. Zu Recht haben Sie genug, von den vielen Versprechen der Politik.   Die Bürgerliste – WiR für Marl – macht keine "falschen" Versprechungen,
die nach der Wahl wieder einkassiert werden.                                               
Wir stehen für das, was wir seit unserer Gründung im Jahr 1994 unverändert fordern:

Transparenz und Kontrolle von Politik und Verwaltung!

Die Arbeit im Rathaus muss für alle Bürger verständlich und nachvollziehbar sein. Leider ist das häufig nicht der Fall.                                                               Lassen Sie mich Ihnen folgende Beispiele aufzeigen:

Der Ausbau des Skulpturenmuseums kostet nach Kalkulationen etwa 7,5 Mio. Euro. Die Hälfte davon soll aus öffentlichen Fördermitteln zur Verfügung gestellt werden, die andere Hälfte, immerhin 3,75 Mio. Euro, sind aus Eigenmitteln aufzubringen.       
Da die Stadt aber kein Geld hat, wollte der ehrwürdige Kulturverein HABAKUK diese Summe bereitstellen. Bis heute ist nicht bekannt, ob und wenn, wie viel HABAKUK tatsächlich gesammelt hat? Angeblich würden die laufenden Unterhaltungskosten des neuen Museumsgebäudes den städtischen Haushalt jährlich mit „nur“ 50.000,- € belasten. Aber wie soll das gehen, wo doch heute schon der Stadtsäckel leer ist?

Die Bürgerliste - WiR für Marl - lehnt den Museumsneubau ab und setzt auf bessere Nutzung vorhandener städtischer Räume durch das Museum.                           „Direkte Bürgerbeteiligung!“ fordert WiR seit ihrer Gründung.                    
In seinem Stadtteil ist allein der Bürger der Experte und muss fraglos frühzeitig in die Planungen von Politik und Verwaltung eingebunden werden.

Im Wohngebiet Drewer-Süd beabsichtigt die Verwaltung, unterstützt von der Mehrheit Marler Politiker, die Emslandstraße zur Durchgangsstraße zu machen. Durchgängig sollte eine Straße zur Recklinghäuser-Straße und eine zweite zur Willy-Brandt-Allee den Verkehr fließend verbinden.
Durch diese Abkürzungen entsteht überflüssiger Verkehr mitten durch reine Wohngebiete, vorbei an einer Grundschule und zwei Kindergärten.
Erst die Bürgerliste hat die Anwohner auf diese Problem-Planung der politischen "Fehl-Entscheider" aufmerksam gemacht.                                                       
In Folge bildete sich die Bürgerinitiative BR-EMS, nahm die Angelegenheit in die Hand und machte auf die Planungsfehler aufmerksam. Konsequente Unterstützung erfährt BR-EMS dabei allein von der Bürgerliste - WiR für Marl -, zuletzt noch mit einem Antrag in der Ratssitzung Anfang Juli 2009.
Dieser wurde wie üblich von den Etablierten abgelehnt. 
Dennoch wurde die Durchfahrt aus Angst vor den von WiR mobilisierten Bürgern   durch auf der Straße gelagerte Baumaterialien blockiert.

Die bankrotte Finanzlage der Stadt ist für die Bürger weder kontrollierbar noch nachvollziehbar. 
Seit Jahren wird von Politik und Bürgermeistern versprochen, Marl zu entschulden. Die Realität sieht anders aus: Im Wahlkampfjahr 1999 drückten die Stadt bereits 
340 Mio. DM Schulden – heute sind es mindestens 500 Mio. €! 
Es wurde „vergessen“ Rückstellungen für Pensionszahlungen in den Haushalt einzustellen. Die dadurch über Jahre hinweg aufgelaufene Fehlsumme beträgt heute über 100 Mio. €. Das ist verantwortungslos und eine kaum zu stemmende Last für unsere Kinder und Enkelkinder. Deshalb hat die Bürgerliste WiR für Marl auch in diesem Jahr dem Haushalt der etablierten Parteien wieder nicht zugestimmt.

Die Bürgerliste - WiR für Marl - macht „…Dauerbeschuss gegen alles, 
was nach Filz, Kumpanei und Behördenwillkür riecht…“, schrieb einmal die Marler-Zeitung aus Anlass unseres inzwischen langjährigen Bestehens.

Mit Ihrer Stimme sorgen Sie dafür, dass das auch in Zukunft so bleibt.

Ihr Bürgermeisterkandidat

Friedrich H. Dechert